19.09.2019

Menschenkette

14:45 Uhr, Berlin, Washingtonplatz (Hbf)

Wir kämpfen für eine radikale Kursänderung der Wohnpolitik!

Um allen Menschen sichere und leistbare Wohnungen zu gewährleisten und um sozial und ökologisch lebendige Städte zu schaffen, ohne Armut, Wohnungslosigkeit und Diskriminierung.

Träger*innen

Logo - Mietentscheid Frankfurt
Logo - Deutscher Mieterbund
Logo - NAK
Logo - BIZIM Kiez
Logo - Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V.
Logo - ausspekuliert
Logo - attac
Logo - ver.di
Logo - freier zusammenschluss von studentinnenschaften
Logo - Berliner Mieterverein
Logo - Netzwerk Mieten & Wohnen
Logo - DGB

Forderungen

1.
Mieten müssen bezahlbar sein und bleiben!
2.
Keine Verdrängung und Wohnungslosigkeit – Recht auf Wohnen umsetzen!
3.
Nachhaltigen, bedarfsgerechten und sozialen Wohnraum schaffen!
4.
Privatisierung und Spekulation stoppen – Gemeinwohl durchsetzen!

Aktionen

Termine

Do, 19. Sep 2019, 14:45 - 17:00 Uhr
Berlin
Menschenkette am Washingtonplatz (Berlin Hbf.)

Mit einer Menschenkette vom Bundeskanzleramt zum Innenministerium erinnerte das Bündnis „Wohnen ist Menschenrecht“ am 19.9.2019 in Berlin an die Untätigkeit der Bundesregierung gegen die Wohnungskrise. Ein Jahr zuvor, am 21. September 2018, wurden auf dem Wohngipfel im Kanzleramt völlig unzureichende bzw. kontraproduktive Beschlüsse gefasst. Die Bundesregierung hat die Dringlichkeit der Situation nicht erfasst, weder ist eine Offensive für den Bau preisgünstiger Wohnungen in Sicht, noch werden Mieter wirksam gegen Wohnkostensteigerung und Verdrängung geschützt

Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund erklärte am Rande der Menschenkette, dass der Bestand an Sozialwohnungen auf einem Tiefpunkt gesunken sei, die Mieten jedoch Rekordniveau erreicht hätten. Sebastian Zachrau vom freien Zusammenschluss der Student*innenschaften machte auf die prekäre Wohnsituation von Studierenden aufmerksam, die zum Semesterstart oftmals vergeblich nach einer bedarfsgerechten Wohnung suchen. DGB Vorstandsmitglied Stefan Körzell bemängelte, dass Arbeitnehmer*innen einen immer größeren Teil ihres Einkommens für die Miete aufwenden müssen oder weite Pendelwege in Kauf nehmen, da sie sich vor allem in den Ballungszentren keine Wohnung in der Nähe ihrer Arbeitsstätte leisten können.

Deswegen fordert das Bündnis Wohnen ist Menschenrecht einen radikalen Kurswechsel in der Wohnpolitik.

© Gordon Welters
phone +49 170 8346683
e-mail: mail@gordonwelters.com
http://www.gordonwelters.com
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Mo, 11. Nov - Mi, 13. Nov 2019
Stephanstr 41, 10559 Berlin
BAGW Bundestagung Berlin

Die Lage auf den Wohnungsmärkten hat sich seit der letzten Bundestagung nicht verbessert: Wohnungslose Menschen haben kaum noch Chancen auf eigenen Wohnraum, Träger der Wohnungslosenhilfe finden keine Wohnungen, die sie für ihre KlientInnen anmieten könnten und weiterhin sind viele Menschen auf eine ordnungsrechtliche Unterbringung angewiesen, die oft genug keinen Mindeststandards genügt.

Darüber hinaus sind wohnungslose Menschen nicht nur aus dem Wohnungsmarkt ausgegrenzt, sondern auch aus den anderen existenziellen Lebensbereichen. Vielfältige Dimensionen der Exklusion befördern und begründen Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit. Deswegen ist es notwendig, dass die Menschen in einer Wohnungsnotfallsituation auch Hilfen zur Überwindung der sozialen Ausgrenzung in den anderen Lebensbereichen erhalten, um die Ursachen von Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit zu überwinden.

Die BAG W fordert seit langem eine umfassende Nationale Strategie zur Überwindung von Wohnungsnot und Armut. Deren zentrale Handlungsfelder sind:

  • Die Ressource Wohnraum: Wohnungen für Wohnungslose
  • Prävention, um Wohnungsverluste zu verhindern
  • Unterstützung im Wohnraum, um eine Wohnung nachhaltig zu sichern
  • Ein menschenwürdiges und rechtssicheres Notversorgungssystem, wenn trotz aller Bemühungen ein Wohnungsverlust nicht verhindert werden kann

Wir laden Sie herzlich ein, sich an Austausch und Diskussion zu beteiligen!

Für eine Nationale Strategie zur Überwindung von Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit
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Di, 12. Nov 2019
Dachauer Str. 114, 80636 München
MieterInnen-Stammtisch München

Der Münchner Mieter*innenstammtisch ist eine offene Plattform zur Vernetzung der Bewohner dieser Stadt. Sie dient dem Austausch untereinander, schafft Zusammenhalt und Wahrnehmung. Durch Eigeninitiative kann man sich gegen den Mietenwahnsinn organisieren und wehren.

11. Münchner Mieter*innenstammtisch - Azubi & Studi Edition
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Sa, 16. Nov 2019, 17:00 - 20:00 Uhr
Heinrichplatz, 10999 Berlin, Deutschland
Bizim Kiez: wir leuchten beim widerständigen #Laternenumzug gegen #Verdrängung für lebendige Kieze und eine solidarische Stadt!

„ZUSAMMEN WERDEN WIR ZUM KIEZDRACHEN!“

Zusammen ziehen wir mit jung und alt durch Kreuzbergs Straßen. Wir verteidigen die Stadt und ihre Bewohner*innen gegen die räuberische Immobilienwirtschaft, die uns die Wohnungen und Läden streitig macht.
Schließ‘ dich an, leuchte für den Kiez als Drache der Solidarität.

Für lebendige Kieze und eine solidarische Stadt!
Für das Recht auf Stadt und eine Stadt für alle!
Gegen Verdrängung und gegen Spekulation.

Los geht’s am Samstag, den 16. November um 17:00 Uhr am Heinrichplatz. Wir erwecken dort gemeinsam den Kiezdrachen und bringen Ihn zum Leuchten. Wir ziehen dann an verschiedenen Orten vorbei, an denen derzeit Verdrängung stattfindet oder Mieter*innen für ihre Rechte und eine Zukunft im Kiez kämpfen.
Wir machen insbesondere auf die Situation von sozialen Einrichtungen und Kitas mit Gewerbemieteverträgen aufmerksam machen, die schutzlos vor Kündigung und oft horrender Mietsteigerung sind – so aktuell der Kinderladen Trau Dich in der Eisenbahnstraße.
Um ca. 18:30 Uhr erreichen wir den Kiezanker36- Familien- und Nachbarschaftszentrum Wrangelkiez, wo alle eine bunte Abschlusskundgebung mit Musik und Suppe erwartet.

Musikprogramm (voraussichtlich):
Christiane Rösinger und der Chor des Musicals „Stadt unter Einfluss“ | Kleinkariert | Die Nachbarnz

Widerständiger Laternenumzug gegen Verdrängung
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Di, 10. Dez 2019, 19:00 - 21:00 Uhr
Mertonstr. 26-28 Berlin
Gegen die zulassungsbeschränkte Stadt!

Dienstag | 10.12. | 19 Uhr | Café KoZ im Studihaus | Campus Bockenheim | Mertonstr. 26-28

Studierende können sich die Preise für eine Wohnung, WG oder Schlafgelegenheit in Frankfurt kaum noch leisten – wenn man denn überhaupt etwas findet.

Das gleiche in anderen Städten, zum Beispiel Berlin. Hier hat es den Studierenden gereicht, sie haben die Broschüre „Gegen die zulassungsbeschränkte Stadt“ geschrieben (hier zum Nachlesen: https://lak-berlin.de/files/AG_Wohnen/Zulassungsbeschränkte_Stadt_LAK_2019.pdf). Davon, was sie zur Wohnungsnot Studierender herausgefunden haben und was sie mit „zulassungsbeschränkte Stadt“ meinen, werden sie uns am 10. Dezember erzählen.

Anschließend wollen wir die Situation in Frankfurt beschreiben, wie wir sie täglich erleben. Und da dürfen eure Erfahrungen nicht fehlen: Wie lange/Wie oft habt ihr nach einer Wohnung gesucht? Wie und wo wohnt ihr jetzt (wie weit müsst ihr z. B. zur Uni pendeln)? Was können wir gemeinsam gegen den Mietenwahnsinn tun?

Schließlich wollen wir euch zum Ausklang des Abends zu einem gemeinsamen Glühwein einladen.

Komm vorbei und sag allen bescheid, die diese Wohnungssuche/-situation auch schon lange nervt! Der Eintritt ist frei.

Zu Gast: Vertreter*innen der Landes-Asten-Konferenz (LAK) Berlin

Von & mit:
AStA der Frankfurt University of Applied Sciences
AStA der Goethe-Universität
freier zusammenschluss der student*innenschaften (fzs) e.V.
Mietentscheid Frankfurt
Bündnis Wohnen ist Menschenrecht

Facebook Veranstaltung
Gegen die zulassungsbeschränkte Stadt
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Unterstützer*innen

AMV – Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e.V.

Mieter- und Verbraucherschutzverein

Bündnis 90/Die Grünen Berlin

Wohnen ist ein Grundrecht. Wir wollen, dass Mieten auch in wachsenden Städten bezahlbar bleiben und Wohnungen nicht länger Mangelware sind.

Caren Lay

Ich begrüße die Gründung des Bündnisses "Wohnen ist Menschenrecht". Die Linksfraktion unterstützt den Zusammenschluss für mehr Mieter- und Kündigungsschutz sowie für mehr bezahlbaren Wohnungen. Es braucht einen Mietendeckel und einen Neustart im sozialen Wohnungsbau!

Chris Kühn

Der Wohnungsmarkt ist in Deutschland in Schieflage geraten. Wohnen darf nicht zur Ware verkommen, denn Wohnen ist ein Menschenrecht. Dafür möchte ich gemeinsam mit dem Bündnis streiten und werde mich im Bundestag für bezahlbare Mieten und gegen Immobilienspekulationen einsetzen.

DIE LINKE

„Die Fraktion DIE LINKE. setzt sich im Bundestag für eine soziale Neuausrichtung der Mieten- und Wohnungspolitik ein. Wir kämpfen an der Seite der Mieterinnen und Mieter, Initiativen und Organisationen gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung, gegen Spekulation mit Wohnraum und Boden und für ein Grundrecht auf Wohnen.“

Europäische Bürgerinitiative „Housing for All“

Wir unterstützen dieses Aktionsbündnis sehr, sehr gerne! Ihr seid super!

GRÜNE JUGEND Bundesverband

Wir kämpfen für das gute Leben für alle. Dazu gehört das Recht auf Wohnen.

Dokumentation

Blog
Grundsatzpapier Wohnen ist Menschenrecht!

Deutschland hat eine Wohnungskrise. In vielen Städten schießen die Boden-, Immobilien- und Mietpreise in absurde Höhen. Die Spekulation blüht. Als Folge steigen die Immobilienvermögen rasant. Während abertausende Menschen in der Angst leben, aufgrund von Mietsteigerungen und Kündigungen ihre Wohnungen zu verlieren oder keine geeignete Wohnung zu finden, steigt die Rendite für Wenige. Immer mehr Einkommen …

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Gründung Aktionsbündnis „Wohnen ist Menschenrecht“

Ein Jahr nach dem Wohngipfel im Bundeskanzleramt hat sich auf den Wohnungsmärkten in Deutschland nichts geändert: Mehr als eine Million bezahlbare Mietwohnungen fehlen, der Bestand an Sozialwohnungen schrumpft weiter, auf jetzt nur noch 1,18 Millionen. Die Mieten haben Rekordniveau erreicht, die Wohnkostenbelastung liegt für Einpersonenhaushalte bei 34 Prozent, für einkommensschwächere Haushalte bei 46 Prozent. Wohnen …

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